FMA STELLT KLAR, DASS DAS INVIA GESCHÄFTSMODELL UNTERSAGT WURDE ABER KEINE GELDER EINGEFROREN

Nachdem die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA( vor kurzem das Geschäft des Krypto-Miners INVIA untersagt und es als Alternativen Investment Fund (AIF) qualifiziert hat, bekommt das Unternehmen offenbar Probleme mit den Auszahlung an seine Investoren. Das ist grundsätzlich wenig überraschend und war zu erwarten. Die Mitarbeiter von INVIA dürften aber die Schuld für nicht erfolgte Auszahlungen auf die FMA schieben und behaupten, dass seine Gelder von der FMA eingefroren wurden.

Aufgrund zahlreicher Anfragen von Kunden der INVIA GmbH stellt die FMA daher am 29. Juli 2018  klar, dass die Untersagung des Geschäftsmodells der INVIA keine Sperre der INVIA-Konten durch die FMA zur Folge hatte. Derartige Aussagen von INVIA-Mitarbeitern gegenüber Kunden, die ihre eingezahlten Gelder zurückfordern, entbehren laut FMA  jeder rechtlichen Grundlage. Dies teilt die FMA aufgrund von zahlreichen Verbraucheranfragen mit.

Üblicherweise bedeutet die Anordnung der Einstellung des Geschäftsbetriebs durch eine Behörde einen wichtigen Grund für Investoren, aus ihren Verträgen auszusteigen. Wahrscheinlich haben davon bei INVIA einige Investoren Gebrauch gemacht und wollen ihr Geld zurück. Da aber gleichzeitig auch das Geschäft eingestellt und damit keine Krypto-Mining-Umsätze mehr erzielt werden, wird das wohl sehr schwierig werden für INVIA. Das sieht nicht gut aus für Investoren.

Auf der Webseite von INVIA findet man derzeit keine Stellungnahme zur FMA-Anordnung über die Einstellung. Unter „News“ findet man als letzten Eintrag einen Bericht über ein am 3.2.2018 im DC Tower stattegefundenes Leadership Meeting. Die INVIA Facebook-Seite wurde gelöscht.

2 Kommentare

  1. […] Die Behörden in Nordamerika gehen dabei unseres Erachtens diesen Weg nur voraus. Wir haben Informationen von der deutschen BaFin wie auch von der österreichischen FMA, dass man die Krypto-MLM’s rund um Mining und Trading hinsichtlich erlaubnispflichtiger Geschäftsmodelle sorgfältig prüft. Die FMA in Österreich hat vor kurzem die Schließung des Betriebes des Krypto-Mining-Untenrehmens INVIA angeordnet. […]

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