JAPANISCHE REGULIERUNGSBEHÖRDE GEHT WEGEN GELDWÄSCHE GEGEN KRYPTO-BÖRSEN VOR

Bloomberg Chard Cryptocurrencies

Wir haben heute schon darüber berichtet, dass die Marktkapitalisierung der Kryptowährungen binnen 24 Stunden knapp US$ 17 Milliarden verloren hat. Analysten denken, dass der Boden weiterhin noch nicht gefunden ist und die Leit-Kryptowährung Bitcoin (BTC) eventuell noch unter US$ 3.000 fallen könnte. Es ist einfach sehr viel Unsicherheit über die Zukunft der Kryptowährungen vorhanden und regulatorischen Maßnahmen sind eine dieser Quellen der Unsicherheit.

Heute ist in Japan ein weiterer Schlag gegen die Kryptowährungen erfolgt. Wie Bloomberg heute berichtet hat die japanische Financial Services Agency (FSA) heute gegen sechs führende japanische Krypto-Börsen sogenannte „Improvement Orders“ zur Sicherstellung der Einhaltungen der Anti-Money-Laundering (AML)-Richtlinien ausgesprochen hat, also Aufträge zur Verbesserung der Geschäftsprozesse zur Verhinderung von Geldwäsche.

Geldwäsche ist tatsächlich eines der größten Probleme für Kryptowährungen. OTC-Händler in Europa berichten, dass vor allem aus den osteuropäischen Länder FIAT Milliardenbeträge in Richtung Krypto bewegt werden. Nicht immer werden dabei die internationalen AML-Richtlinien beachtet. Es ist daher nicht überraschend, dass die Behörden weltweit gegen Geldwäsche vorgehen.

Einige der angesprochenen Krypto-Börsen in Japan wie Bitflyer haben umgehend reagiert, die Registrierung für neue Kunden vorläufig gestoppt und eine Verbesserung der ID-Prüfung angekündigt. Das Einschreiten der japanischen FSA ist nur ein weiterer Schritt der die Unsicherheit rund um die Krpyptowährungen belastet. Krypto-Börsen und OTS-Händler verzeichnen derzeit rückläufige Kurse bei rückläufigen Volumina. Eine Trendewende zu einem Bullen-Zyklus ist derzeit nicht in Sicht.

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