Der seltsame Fall von Richard Kastelein und seiner Kritik an FinTelegram

Richard Kastelein löscht sein LinkedIn Profil

FinTelegram und das FinTelegram Team werden jeden Tag bedroht. Wir haben bereits mehrfach Morddrohungen erhalten, Androhung von Strafanzeigen sind ebenso an der Tagesordnung wie die Eröffnung von Fake-Webseiten zur Durchführung von Schmierkampagnen. Aus diesem Grund arbeiten wir eng mit Behörden verschiedener Länder zusammen und geben diese Drohungen stets weiter. Wir sind immer offen für Kritik und reden mit betroffenen Leuten und Unternehmen, nehmen Informationen entgegen und sind auch gerne bereit, abweichende Meinungen zu publizieren. Die FinTelegram-Mission ist es, Investoren zu schützen mit allen verfügbaren und zugelassenen Mitteln.


EFRI kämpft für Kleinanleger

Mit der Mission des Investorenschutzes hat FinTelegram auch an der Gründung der European Funds Recovery Initiative (EFRI) mitgewirkt. Das Ziel von EFRI ist es, das Geld von Kleinanlegern von illegalen und/oder betrügerischen Scams zurückzubekommen. Zu diesem Zweck arbeitet EFRI mit Behörden, Rechtsanwälten und Prozessfinanzierern zusammen. Auch EFRI ist notabene ständig Drohungen durch Scammer und sonstigen Angreifern ausgesetzt.

Richard Kastelein beschwert sich über FinTelegram

Nun wurde EFRI bzw. Elfriede Sixt, die Co-Founderin der EFRI-Initiative von Richard Kastelein über LinkedIn kontaktiert. Er fühlte sich offenbar von einem FinTelegram-Artikel aus dem November 2018 beleidigt, hat sich aber mit seiner Beschwerde nicht an die FinTelegram gewandt, sondern an EFRI. Er hat dabei mit Beschimpfungen und Drohungen agiert und einen „Medienkrieg“ mittels Wired, Coindesk usw. angekündigt. Dies obwohl ihm Elfriede Sixt mitgeteilt hat, dass sie gerne nochmals die von beratenen ICOS auf ihre Legitimität hin überprüft und dann diesen Reserach der Fintelegram zur Verfügung stellen wird.

Richard Kastelein
Richard Kastelein

Eine nochmalige Prüfung des Artikels mit Bezug auf Richard Kastelein hat ergeben, dass FinTelegram dazu steht. Ebenso können wir keine übertriebene Kritik an Kastelein entdecken. Wir stehen ICO-Beratern die in dutzenden fehlgeschlagenen ICOs dabei waren und gutes Geld damit verdient haben kritisch gegenüber. Das ist unsere Verpflichtung im Sinne des Investorenschutzes. Da Kastelein die FinTelegram nicht kontaktiert hat, konnten wir auch nicht mit ihm reden. Und auch nicht über die mehr als 50 Projekte in denen er als ICO-Berater mitgewirkt hat.

Richard Kastelein - ICO Berater in vielen Projekten
Richard Kastelein auf ICO Bench

Das gelöschte LinkedIn-Profil

Unmittelbar nach der Kommunikation mit EFRI über LinkedIn hat Richard Kastelein sein LinkedIn-Profil (www.linkedin.com/in/expathos) mit tausenden Freunden gelöscht. Das LinkedIn-Profil ist für den ICO-Berater und professionellen Sprecher Richard Kastelein ein essentielles Werkzeug. Die Löschung in Verbindung den Drohungen finden wir nun wirklich heftig.

Tatsache ist, dass FinTelegram Richard Kastelein wie einige andere ICO-Berater auch kritisiert und für den ICO-Hype mit verantwortlich gemacht hat. Insbesondere haben wir darauf hingewiesen, dass Kastelein beim ICO von CoinAnalyst mitgewirkt hat. CoinAnalyst wiederum steht im direkten Zusammenhang mit dem Krypto-MLM Schema NEXUS GLOBAL von Christian Michel Scheibener und Christian Thomale. FinTelegram steht NEXUS GLOBAL sehr kritisch gegenüber. Auch die Ankündigung des CoinAnalyst-ICOs als „Mega-ICO“ haben wir massiv übertrieben und falsch bezeichnet.

CoinAnalyst wurde von Richard Kastelein als das „Bloomberg für Kryptowährungen und ICO’s“ gelobt.

Richard Kastelein bezeichnet CoinAnalyst als Bloomberg für Krypto

Tatsächlich behauptet CoinAnalyst, dass man eine AI-basierte Plattform für Krypto-Trading entwickeln würde. Es bleibt Richard Kastelein unbenommen, seine Klienten mit optimistischen Marketingaussagen zu unterstützen. Dafür wird er bezahlt. Dafür darf man ihn auch kritisieren.

Vorsicht bei AI- und Algo-Trading

Richard Kastelein hat EFRI nur wenige Stunden nach der Eröffnung der BeAlgo-Algotechs-Kampagne mit seiner Beschwerde kontaktiert. Auch dieses Trading-Schema hat mir super-bullishen Aussagen über AI- und Algo-Trading tausende Investoren angelockt und letztlich um ihr Geld gebracht. FinTelegram sieht es als seine Aufgabe, Investoren vor gefährlichen oder betrügerischen Investments zu warnen.

Dafür lassen wir uns bedrohen. Das nehmen wir in Kauf, wenn es dem Schutz der Investoren dient. Schade nur, dass Richard Kastelein die Diskussion verweigert, sondern sich einfach löscht.

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