BAFIN macht endlich mobil gegen Cryptobetrug und binäre Optionsanbieter!

BaFin
BAFin

Die Bundesanstalt für Finanzmarktaufsicht (BaFin) ist in den ersten Wochen des Jahres 2019 ungewohnt aktiv. Es wurden innerhalb weniger Tage zahlreiche Warnmeldungen hinausgegeben:

So gab die BaFin am 23. Jänner 2019 eine Warnmeldung wegen unerlaubter Geschäfte der Crypto Code zum Arbitragehandel mit Kryptowährungen heraus. Gewarnt wird vor den Webseiten: crypto-code.co und the-crypto-code.site. 

Am selben Tag ging die BAfin gegen Anbieter von binären Optionen vor, indem sie darauf hinweist, dass sie weder der IK Partners Ltd., St. Vincent noch der Morris Processing Ltd., London, Vereinigtes Königreich, und Sofia, Bulgarien, oder einem Unternehmen namens Finmaü eine Erlaubnis gemäß § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen in Deutschland erteilt hat.

Bitcoin TradeRobot: Am 22. Jänner 2019 weist die BaFin darauf hin, dass sie „Bitcoin TradeRobot“ keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen im Inland erteilt hat. Das Unternehmen untersteht damit nicht der Aufsicht der BaFin und entsprechend sollten deutsche Anleger ihre Finger von Geschäften mit diesem Unternehmen lassen.

Am 10. Jänner hat die BaFin eine Warnmeldung zum Infinity App Club  – einem binären Optionsanbieter – herausgegeben mit dem Hinweis das es sich um kein nach § 32 KWG in Deutschland zugelassenes Institut handelt. Der Infinity App Club treibt übrigens bereits seit 2016 sein Unwesen in Europa.

Am 7. Jänner 2019 gab die BaFin noch eine Warnmeldung zur der binären Optionswebseite primebitprofit.co heraus. Die Betreiber Bitcoin Revolution bieten eine App für den algorithmischen Handel mit Kryptowährungspaaren an, ebenfalls unlizenziert. Auch hier ist Achtung geboten.

Am 4. Jänner 2019 wurde weiters eine Warnmeldung gegen die  anonym registrierte Domain digitroniq.online  veröffentlicht. Digitroniq gibt in deutscher Sprache (digitroniq.online/de/) an, „für seine Nutzer die genaueste und erfolgreichste Forex-Handelsplattform, die es online gibt, zu sein. Auch Digitroniq hat keine Erlaubnis gemäß § 32 des deutschen Kreditwesengesetzes (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen im Inland von der BaFin.

Die CCFDbank bietet auf ihrer Website Interessenten an, Handelskonten zu eröffnen um mit Forex, Differenzkontrakten (Contracts for DifferenceCFD) auf Aktien und Rohstoffen (Gold und Silber) zu handeln bzw. zu „traden“. Für die Geschäftstätigkeit dieses Unternehmen gibt es ebenfalls eine Warnmeldung der BaFin, herausgegeben am 14. Jänner 2019.

Wir begrüßen diese offensichtliche agressivere Vorgangsweise der BaFin ganz außerordentlich.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here