Bericht der Süddeutschen Zeitung über Uwe Lenhoff, Trading Scams und das Opfer „Europa“

Suedeutsche Zeitung berichtet über Uwe Lenhoff

Uwe Ritzer hat einen umfassenden Bericht zur Cybercrime-Organisation des Deutschen Uwe Lenhoff in der Süddeutschen Zeitung gebracht. Lenhoff ist ebenso wie sein israelischer Partner Gal Barak im Jänner/Februar 2019 im Zuge einer internationalen Polizei-Aktion verhaftet worden. Die beiden Cybercrime-Aktivisten haben gemeinsam mit dutzenden Komplizen illegale Trading- und Broker-Seiten wie Option888, TradoVest, Xmarkets oder XTraderFX, SafeMarkets und Golden Markets betrieben. Dabei wurden tausende Kleinanleger in der EU um mehr als 150 Millionen Euro betrogen. Die Ermittlungen sind derzeit noch immer am Laufen.

Im Bericht von Uwe Ritzer hört sich das so an:

Er heißt Uwe Lenhoff, ist 55 Jahre alt, lebt angeblich in Zypern, ist nach den Erkenntnissen der Behörden aber ohne festen Wohnsitz. Auf der nach ihm benannten Internetseite heißt es, Lenhoff sei „einer der größten Shareholder in E-Sport und Virtueller Reality in Deutschland“. Der schlanke Glatzkopf, bis vor wenigen Jahren mit Betsafe, einer Onlinefirma für Sportwetten und Glücksspiele ein Top-Sponsor beim 1. FC Köln, reist seit Jahren um die Welt und logiert bevorzugt in Luxushotels. Seit der Festnahme sitzt er in Österrreich in Untersuchungshaft.

Den kompletten Bericht kann man auf der Online-Ausgabe der Süddeutschen lesen.

Uwe Ritzer erwähnt dabei auch die als Gegenbewegung zur diesen Cybercrime-Aktivitäten entstandene European Fund Recovery Initiative (EFRI). Elfriede Sixt, die EFRI-Gründerin beklagt die massiven Defizite bei der Strafverfolgung dieser neuen Art der Wirtschaftskriminalität:

Europa ist ein Schlaraffenland für Internebetrüger, denn es ist auf diese neue Form der Kriminalität nichT vorbereitet.

Wir empfehlen die Lektüre dieses Berichts und werden über den Fortgang dieses Cybercrime-Falles berichten.

 

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