Binäre Optionen: Offener Brief an Wealth Recovery International

Wealth Recovery International Founder bekennt sich des Betrugs mit Binären Optionen schuldig

Liebes Team von Wealth Recovery International,

Liebe Tami Hamm,

wir verstehen, dass ihr aufgebracht seid nachdem sich euer Gründer Austin Smith des Betrugs in Verbindung mit Binären Optionen und seiner Tätigkeit für Wealth Recovery International in den USA schuldig bekennen musste. Gegen eine Kaution von USD 300,000 durfte er zumindest das Gefängnis verlassen und nach US-Berichten die Zeit bis zum Strafverfahren bei seinen Eltern in den USA verbringen. Bekanntlich soll das Strafausmaß in den für 3. September 2019 angesetzten Gerichtstermin verkündet werden.

Die Maximalstrafe für das Vergehen von Smith beträgt dabei 20 Jahre Gefängnis, wie FinanceFeeds darlegt.

FinTelegram und seine Leute wurden wegen der Berichterstattung öffentlich und in Emails u.a. als „Antisemiten“ beschimpft und schlimm verleumdet. Dem möchte ich mit diesem offenen Brief entgegentreten. Ich bedanke mich für die Möglichkeit der öffentlichen Diskussion über die unbegreifliche Ethik der Leute hinter den Binären Optionen. Damit werden wir noch mehr Leute erreichen und möglichen Betrug durch Binäre Optionen oder Funds Recovery zu verhindern.

Berichte über isrealische Täter ist kein Antisemitismus

FinTelegram hat  über der Gerichtsfall Austin Smith berichtet ebenso wie die Times of Israel, Finance Feeds oder Finance Magnates. Um nur einige Medien zu nennen. Die genannten Medien stehen sicher nicht in Verdacht, antisemitisch zu sein, oder? Der Anlassfall war leider wirklich bemerkenswert – ein ehemaliger Täter aus dem Bereich der Binären Optionen, eben dieser Wealth Recovery International-Gründer Austin Smith, zockt seine Opfer unter dem Vorwand von „Funds Revocery“ nochmals ab. Das ist nicht die Meinung von FinTelegram, sondern jene der U.S. Behörden. Die Times of Israel meinte dazu:

According to a court filing, Smith obtained $125,000 in fees and commissions for the services of Wealth Recovery International from at least one client whom he had directly defrauded when he was an employee at BinaryBook. Smith did not disclose to this client that he was one of the people who had earlier defrauded him.

Austin Smith hat sich der Sicht der U.S. Behörden angesichts der vorliegenden Beweise anschließen müssen. Er hat sich im Rahmen eines sogenannten Plea Deal schuldig bekannt.

Leider finden viele davon mit Beteiligung israelischer Staatsbürger statt. Auf diesen Umstand hat auch die renommierte israelische Journalistin Simona Weinglass von der Times of Israel hingewiesen. Über Monate hinweg hat sie in ihrer Serie „Wölfe von Tel Aviv“ über die Milliardenbetrugsindustrie in Israel berichtet und darüber das Kleinanleger weltweit von israelischen Unternehmern mit Binären Optionen betrogen werden. Der Umstand, dass FinTelegram auf die israelische Beteiligung hinweist ist mit Sicherheit keine antisemitische Äußerung, sondern eine unbestrittene Tatsachenfeststellung. Letztlich war auch Austin Smith im Rahmen seiner Tätigkeit für BinaryBook Teil dieser israelischen Betrugsmaschine. Die U.S.-Behörden haben das bereits vielfach betont.

FinTelegram – Unbescholten mit Referenzen

Im Gegensatz zu Austin Smith ist der Gründer und CEO von FinTelegram unbescholten. Kein Mitarbeiter des FinTelegram-Teams wurde noch von einem Gericht dieser Welt strafrechtlich verurteilt. Im Gegenteil, der von Wealth Recovery International vorgebrachte Fall der BitRush Corp zeigt, dass das Team von FinTelegram bereits seit 2016 massiv gegen die Betrüger der Binären Optionen kämpft und damit Erfolg hatte. Im Fall BitRush hat sich der Gründer von BitRush Corp geweigert dem Wunsch des Vorstands nachzukommen mit dem deutschen Uwe Lenhoff und seiner Veltyco Group zusammenarbeiten.

Dieser Uwe Lenhoff und seine Unternehmen haben 2016 eine Vielzahl illegaler Binäre Optionen-Plattformen wie Option888, TradoVest, XMarkets oder TradeInvest90 betrieben. Aus genau diesem Grund hat sich der BitRush-Gründer mit Verweis auf die offensichtlich kriminelle Arbeitsweise von Uwe Lenhoff und seinem Geschäftsmodell geweigert, mit diesem zu arbeiten. Das führte zu Streitigkeiten mit den übrigen BitRush-Aktionären und den Abgang des Gründers. Im Zusammenhang damit haben der BitRush-Gründer und seine Berater Anzeige wegen Geldwäsche gegen Uwe Lenhoff und eingebracht, die später zur Verhaftung von Uwe Lenhoff und seines Partners Gal Barak geführt haben.

Geldwäsche- und Betrugsanzeigen führten zur Verhaftungen

Der BitRush-Gründer und sein Team haben in der Folge die FinTelegram und EFRI gegründet und den Kampf gegen die Betreiber illegalen Broker-Seiten fortgeführt. Mit entsprechenden Erfolgen.

In der Zwischenzeit wurde Uwe Lenhoff wegen des Betrugs mit Binären Optionen sowie des Verdachts groß angelegter Geldwäsche ebenso verhaftet wie sein Partner, der Israeli Gal Barak. Der für Uwe Lenhoff arbeitende Dr. Joachim Kalcher ist dabei ebenso ein Verdächtiger in der Causa. Derzeit ermitteln die Behörden in mehreren europäischen Ländern gegen das Netzwerk dieser Akteure. Insofern wurde der BitRush-Gründer in seiner Meinung und seinem Verhalten 2016 voll bestätigt. Zwischenzeitlich arbeiten die Behörden in den diversen Ländern mit dem Team von FinTelegram eng zusammen, um die Betrüger der Binären Optionen aufzuspüren und zu verhaften.

Damit hat FinTelegram nicht nur die Legitimität für den Betrieb ihres Mediums, sondern auch die nachgewiesene Glaubwürdigkeit. Das gilt auch für die von FinTelegram mitgegründete European Funds Recovery Initiative (EFRI) die mit der nachweislichen Referenz aus der BitRush arbeiten kann. Auch EFRI kooperiert eng mit Staatsanwaltschaften und Polizei in verschiedenen Ländern.

Beschimpfungen und Verleumdungen durch Betrüger

Wealth Recovery International und deren Gründer Austin Smith hingegen sind des Betrugs mit Binären Optionen schuldig und haben dabei nach Meinung der U.S. Behörden beim angeblichen Funds Recovery die von Austin Smith zuvor geschädigten Anlegern ein zweites Mal abgezockt.

Sie, liebe Tami Hamm, sollten nicht den Fehler machen, sich der Vorgangsweise ihres Partners anzuschließen und Leute über unsubstantiierte, falsche und beleidigende Aussagen schädigen zu wollen. Sie haben unser Mitleid und Verständnis für die unangenehme Lage in die Sie wegen Austin Smith gebracht wurden. Eine Beschimpfung von FinTelegram und EFRI wird Ihnen dabei aber weder helfen noch Sympathien bringen.

Das Gute an diesen Beschimpfungen, Verleumdungen und Drohungen ist jedoch, dass wir damit eine öffentliche Diskussion im besten Interesse betrogener Kleinanleger führen können. In Erwartung Ihrer baldigen Antwort verbleibe ich

mit besten Grüßen

Tamir Cohen
Chefredakteur FinTelegram

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