BITRUSH CORP: Squeeze-Out der Gründer erfolgreich, weitere Verfahren anhängig

BitRush Corp Screenshot
BitRush Corp CEO Karsten AREND
BitRush Corp CEO Karsten AREND

Am 20. Dezember 2018 hat die börsennotierte kanadische BitRush Corp verlautbart, dass sie die Gründer des Unternehmens nach zwei Jahren Gerichtsstreit erfolgreich aus dem Unternehmen gesqueezt hat. Die Hintergründe dieser Verlautbarung sind weit interessanter als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Es geht bei diesem Streit zwischen Gründern und Investoren um nichts weniger als um die für die gesamte Krypto-Szene wichtigen Themen wie Geldwäsche und die Verwendung von Kryptowährungen für kriminelle Aktivitäten.

Die BitRush hat verlautbart, dass der bisherige Präsident Karsten AREND zum CEO des Unternehmens bestellt wird. Darüber hinaus werden die zwei neuen Vorstände Keith LI und Edward BOYD bestellt. Keith LI übernimmt die Funktion des Chief Financial Officers (CFO) und Edward BOYD wird Non-Executive Director.

Derzeit sind gegen die BitRush und deren Aktionäre – unter anderem die in Singapur registrierte HSRC Investment PTE Ltd – Klagen auf Schadenersatz in Vorbereitung sowie Ermittlungen wegen Geldwäsche anhängig. Einige der mehr als 2.000 Aktionäre des Unternehmens haben sich zusammengeschlossen, um das Unternehmen und die Vorstände Karsten Arend und Hans-Joerg Wagner auf Schadenersatz zu klagen. Zu den Aktionären der BitRush zählen unter anderem der slowakische Unternehmer Igor WOLLNER und dessen Söhne Sven WOLLNER und Chris WOLLNER. Der Österreicher Hans-Joerg WAGNER ist CEO des Hauptaktionärs HSRC Investment und Vorstand der BitRush. Gegen Joachim KALCHER, dem ehemaligen CTO des Unternehmens und UWE Lenhoff, jenem Unternehmer, dessen Vorschlag der Nutzung des von der BitRush erstellten Kryptowallets zur Nutzung für Geldwäschezwecke zum Streit unter den Gesellschaftern führte, laufen inzwischen Ermittlungen. UWE Lenhoff ist in Wien in Untersuchungshaft seit Jänner 2019. Werner Böhm verweigerte eine Zusammenarbeit mit UWE Lenhoff. Igor WOLLNER und Joachim KALCHER befürworteten eine Nutzung des Kryptowallets für Unternehmenszwecke von UWE Lenhoff. 

Das Urteil zur Aberkannung der Gesellschaftsrechte der Mezzacap Ltd. an der BitRush Corp kam aufgrund von Falschaussagen von Hans-Jörg WAGNER; JOACHIM KALCHER und KARSTEN AREND zustande. JOACHIM KALCHER ist inzwischen einer der Hauptbeschuldigten im Strafakt rund um die betrügerischen binären Optionsmodelle des UWE LENHOFF. Wir können nur eine Warnung aussprechen gegen jegliche Geschäftstätigkeiten mit KARSTEN AREND und Hans-Jörg WAGNER.

 

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