Bloomberg Bericht bestätigt FinTelegram-Erkenntnisse über Gery Shalon und Shota Shalelashvili

Bloomberg bestätigt FinTelegram Berichterstattung

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat am 16. März 2019 ein umfangreiches Update zu Gery Shalon und dessen Vater Shota Shalelashvili gebracht. Ersterer ist in den USA wegen des bisher größten Cybercrime-Unternehmens angeklagt und letzterer wird als Parlamentsmitglied in Georgien von der dortigen Opposition der Geldwäsche in Verbindung mit seinem Sohn verdächtigt. Seit 2015 ist Gery Shalon in den USA angeklagt, hat im Rahmen eines Plea-Deals bereits über USD 400 Millionen gezahlt und wartet auf die Gerichtsverhandlung.


Domino-Effekt der FinTelegram-Berichte

Zuletzt hatten die Berichte der FinTelegram über die Aktivitäten der beiden haben zuletzt auch kritische TV-Berichte in Georgien und Bulgarien zur Folge gehabt. Der georgische TV-Sender Rustavi2 hat Shota Shalelashvili mit den Vorwürfen der Geldwäsche und illegaler Immobilientransaktionen konfrontiert. Dabei bezog sich der Report auch auf die Informationen der FinTelegram die durch die eigenen Recherchen der TV-Reporter vor Ort bestätigt wurden.

Auch die international tätige investigative Plattform OCCRP (Organized Crime and Corruption Report Project) hat sich auf die von FinTelegram aufgezeigten Aktivitäten von Gery Shalon und Shota Shalelashvili fokussiert.

Bisher haben sich die von FinTelegram erhobenen Vorwürfe gegen Gery Shalon durch Recherchen anderer investigativer Plattformen, Behörden und Rechtsanwälte bestätigt. Bekanntlich wurde der in Georgien geborene israelische Staatsbürger 2015 verhaftet und wegen einer Vielzahl von Cybercrime-Delikten von U.S. Behörden angeklagt. Nach den FinTelegram vorliegenden Unterlagen hat Gery Shalon in einem Plea-Deal 403 Millionen Dollar an die US-Behörden bezahlt und wurde bis zum Prozessbeginn enthaftet.

Er darf allerdings Auslandsreisen nur mit Genehmigung der US-Behörden machen mit denen Shalon wie Bloomberg zusammenarbeitet. Shalon hat seither einige seiner Komplizen verraten und damit deren Verhaftung und Anklage unterstützt. Beispielsweise ist so sein Partner, der russische Hacker Andrei Tyurin im September 2018 in Georgien festgenommen und die die USA ausgeliefert worden. Dort wurde er angeklagt. Derzeit ist er inhaftiert und wartet auf seinen Prozess.

Gery Shalon, Vladislav Smirnov und Uwe Lenhoff

Gery Shalon ist über ein russisches Mobiltelefon erreichbar und kommuniziert damit u.a. mit seinem russischen Partner Vladislav „Vlad“ Smirnov. Bis vor kurzem hat er damit seine Anweisungen auch an Gal Barak erteilt, der in Bulgarien die illegalen Geschäfte von Gery Shalon organisierte und beispielsweise über die bulgarische Investbank illegale Gelder auf Offshore-Konten transferierte. Gery Shalon pflegte auch intensive Kontakte zum deutschen Unternehmer Uwe Lenhoff, der wegen des Verdachts von Financial Crime, Geldwäsche und gewerbsmäßigen Betrugs im Februar 2019 festgenommen wurde.

Seit der Verhaftung von Gal Barak und Uwe Lenhoff werden die illegalen Geschäfte mit nicht lizenzierten FOREX- und Krypto-Brokern und Online-Casinos nur mehr zwischen Gery Shalon und Vlad Smirnov abgewickelt.

Wen oder was liefert Shalon?

Gal Barak, der Chef von E&G Bulgaria hat sich kurz vor seiner Verhaftung gegenüber FinTelegram noch überzeugt gegeben, dass sein Partner Gery Shalon demnächst aus dem US-Strafverfahren ohne weiteren Gefängnisaufenthalt entlassen wird. Fakt ist, dass es noch immer keinen Termin für die Gerichtsverhandlung gibt. Experten und Insider aus dem Umfeld interpretieren das als eine umfangreiche Zusammenarbeit von Gery Shalon und dessen Vater Shota Shalelashvili. Dem Vernehmen nach haben sowohl Vladislav Smirnov wie auch dessen russischer Landsmann Andrei Tyurin beste Verbindungen zum russischen Geheimdienst. Und derzeit läuft die FBI-Ermittlung gegen Trump wegen möglicher Wahlmanipulationen mit Hilfe Russlands.

Laut der früherein U.S. Staatsanwältin Rebecca Roiphe müsste Gery Shalon schon große Dinge liefern, um aus der Anklage ohne weitere Gefängnisstrafe freizukommen. In Summe sind die mehr als 20 Anklagepunkte mit einer Maximalstrafe von bis zu knapp 200 Jahren Gefängnis belegt. Da kann man sich wohl auch nicht mit 403 Millionen Dollar und besten politischen Beziehungen in Georgien und Bulgarien nicht freikaufen.

Nach Bloomberg erhofft sich Shalons Vater, dass die U.S. Behörden einer Ausreise von Gery Shalon nach Israel zustimmen. Damit könnte Shalon wohl in Ruhe weiterhin seinen illegalen Aktivitäten nachgehen. Derzeit arbeitet er gemeinsam mit Vladislav Smirnov und anderen Partnern beispielsweise an einem neuen Online-Casino-Imperium. Shalon wurde unter anderem wegen des Betriebs von illegalen Online-Casinos in den USA angeklagt. Das hält diesen aber nicht davor ab, seine diesbezüglichen Aktivitäten aggressiv voranzutreiben.

Das Team von FinTelegram arbeitet derzeit an einem Bericht über die neuen Casino-Projekte und wird in Kürze darüber berichten.

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