DER BITCLUB KRIMI: AUSZAHLUNGEN UND GPU MINING EINGESTELLT

BitClub hat seine Mitglieder darüber informiert, dass es ab sofort keine täglichen Auszahlungen mehr aus dem GPU Mining geben wird. Darüber hinaus würden alle GPU Miner offline genommen, weil sich das Minen nicht mehr rechnen würde. Diese sofortige Einstellung der Aktivitäten und Auszahlungen wären aber nur temporär bis sich die Marktverhältnisse wieder gebessert hätten und außerdem wird an neuen „ganz großartigen“ Dingen gearbeitet wie Clubcoin und Coinpay. Da eine Verbesserung im Mining aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr eintreten wird, sollten sich die betroffenen Mitglieder auf Verluste einstellen.

Damit folgt das BitClub Network dem typischen Verlauf  eines Zusammenbruchs eines MLM-Systems. Erst kürzlich hat die österreichische FMA Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.


BitClub und das übliche PONZI-Muster

Die Ankündigung selbst war wenig überraschend und von vielen Beobachtern längst erwartet worden wie auch BehindMLM festgestellt hat. Jeder halbwegs kundige Krypto-Investor konnte sich längst ausrechnen, dass das Krypto-Mining nicht die Erträge abwirft um MLM-Systeme zu finanzieren. Die Auszahlungen bei den Crypto MLM-Systemen an die Mitglieder oder Investoren wurden in der Vergangenheit durch 2 Faktoren finanziert:

  • Kursgewinne bei den bereits geminten Kryptos
  • Einzahlung neuer Mitglieder und Investoren

Aus der operativen Tätigkeit können und konnten sich die auf Krypto-Mining aufgebauten MLM-Systeme nie erhalten. Selbst in den Zeiten als das Mining noch attraktive ROIs abwarf, wäre sich die Bezahlungen der Provisionen an die MLM-Distributoren und ihre mehrstufigen Strukturen rechnerisch nicht ausgegangen.

Das ist die Natur eines Schneeball- oder PONZI-Systems. Angesichts des Zusammenbruchs des Krypto-Hypes finden sich nun aber immer weniger neue Investoren. Die Konsequenz ist ebenso logisch wie prognostizierbar – der Zusammenbruch folgt und das Geld ist weg. Die Ausrede der „schlechten Marktumgebung“ ist eben nur eine Ausrede. Punkt!

„Gier frisst Hirn“ oder „Coin frisst Betrug“

Joerg Wittke pusht BitClub
Joerg Wittke pusht BitClub

Für Hypes gilt die Annahme „Gier frisst Hirn“ selbst bei sonst vernünftigen Menschen. Das nutzen die erfahrenen „Strukkies“, also die Netzwerkmarketing und MLM-Experten wie der für BitClub Deutschland maßgeblich tätige Jörg WITTKE aus. Einen interessanten Artikel über die „GoGo-Mentalität“ des Jörg WITTKE und des BitClub’s hat kürzlich DIE ZEIT veröffentlicht.

Damit die Gier erhalten bleibt, kündigen MLM-Systeme wie BitClub ständig neue, noch tollere Produkte an. Im Krypto-Bereich handelt es sich dabei oft um die Ankündigung eines eigenen „Coins“ mit dem die bestehenden Mitglieder und Investoren bald noch reicher werden können. Da das FIAT-Geld und die anerkannten Krypto-Währungen nicht mehr ausreichen, um die versprochenen ROI’s an die Mitglieder und Investoren zu zahlen, erfindet man die eigene Coin, deren Wert die Betreiber des MLM-Systems selber bestimmen können.

Diese Vorgangsweise – das Auflegen von eigenen kryptografischen Coins – hat System und auch handfeste strafrechtliche Absichten. Mit dem eigenen Coin will man den Betrug an den Investoren verstecken, wegargumentieren und vor allem die Strafanzeigen der Anleger hinauszögern – denn solange darauf gehofft wird, doch nochmal das große Geld zu machen, werden keine Anzeigen erstattet. Und mit dem Versprechen die ausgegebenen Coins dann irgendwann einmal an die Kryptowährungsbörsen zu bringen, kann das MLM-System noch einige Zeit ihre Kunden/Anleger beruhigen bzw. betrügen.

Betrug setzt Absicht (Vorsatz) und Vermögensschaden voraus (guter Artikel hier in Fonds Professionell). Wer aber keinen Vermögensschaden hat, der ist auch nicht betrogen worden. Die Betreiber der MLM-Systeme wissen das natürlich. Über den eigenen Coin und eine willkürliche Festsetzung von dessen Wert will man Anzeigen und Verurteilungen von Betrug umgehen. Die diesbezüglichen Überlegung der MLM-Betreiber sind einfach – sollte der Coin nicht funktionieren, dann ist das halt Pech aber Pech ist nicht Betrug. Ob sie damit durchkommen, das wird die Zeit weisen. Wir von FinTelegram werden unser möglichstes machen, um das zu verhindern.

Der Supergau für BitClub-Mitglieder

Zum potenziellen Betrug von Investoren über MLM-Systeme kommt auf die Investoren aber möglicherweise neben dem Verlust der Investition auch eine strafrechtliche Konsequenz hinzu.

Das Problem bei den Krypto-MLM-Systemen geht über das übliche Abzocken hinaus und auch das ist uneingeschränkt negative Nachricht an die Investoren und Mitglieder dieser Systeme. Viele Finanzmarktaufsichtsbehörden haben diese Krypto-MLM-Systeme wie BitClub oder USI-Tech längst als unerlaubten Vertrieb von Finanzinstrumenten qualifiziert. Wer als Distributor oder Mitglied am Vertrieb dieser Finanzinstrumente teilnimmt indem er Familie, Freunde und Bekannte anwirbt und solche Krypto-Pakete vermittelt, qualifiziert sich möglicherweise als Beitragstäter im strafrechtlichen Sinne. Damit setzen sich die Distributoren der Gefahr einer Verurteilung zu Geld- und Gefängnisstrafen aus.

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat erst kürzlich eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft in Sachen BitClub übermittelt. Bereits vor einigen Monaten hatte die FMA den Vertrieb von Krypto-Mining-Paketen als konzessionspflichtigen „Alternativen Investment Fund (AIF“) qualifiziert.

Der Supergau für Investoren/wenn gleichzeitig als Distributor tätig, wäre damit der Totalverlust der Investition und eine strafrechtliche Verurteilung.

6 Kommentare

  1. Aus welchen Quellen kommt diese Aussage dass die Auszahlungen gestoppt und das mining eingestellt wird. laut aussage der köpfe von bitclub und den Strukies läuft scheinbar alles normal.

    • Wir haben von mehreren Quellen ein Update übermittelt bekommen, das an registrierte Bitclub Networkmitglieder gegangen ist. Bitte um Feedback, falls mehr Infos vorhanden sind. Danke und LG

  2. Kommt Jetzt der nächste große Bluff?
    Angeblich soll nun die Einführung des Bezahlsystems Coinpay in Detschland starten.
    Nach Auskunft der BAfin gibt es kein zugelassenes Unternehmen mit dem Namen Coinpay.
    Nach Auskunft der BAFin sind solche Dienste natürlich erlaubnispflichtig. Eine direkte Zahlung in Kryptowährungen ist verboten. Schon die Möglichkeit, die dierekte Zahlung in Bitcoins anzubieten, würde keine Erlaubnis finden:
    Das schreibt des Team Pride“ des Bitclubs dazu:
    „CoinPay das Visa 2.0

    In der Vergangenheit haben wir schon vereinzelt von CoinPay gesprochen, nun liegen 2Jahre Entwicklung hinter uns. Und siehe da, CoinPay läuft reibungslos?
    Was ist CoinPay und für wen ist CoinPay interessant?

    Coinpay ist in erster Linie interessant für Selbstständige mit einem Geschäft oder einem kleinen Laden, für Menschen mit einem Onlineshop, für den Einzelhandel etc. etc. …im Grunde für JEDEN der bargeldlose Zahlungen anbietet und akzeptiert. Und warum interessant? Weil JEDER der sich jetzt angesprochen fühlt, genau weiss, welche Kosten und Wartezeiten er bei den klassischen bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten pro Transaktion hat(Mastercard, Visa, PayPal etc.).

    Was ist CoinPay?
    CoinPay ist ein Unternehmen das ein Smart-Payment-App-System entwickelt hat, mit dem Kunden Verkäufer direkt Peer-2-Peer für Waren und Dienstleistungen bezahlen können.
    Der Verkäufer hat zu jeder Zeit volle Kontrolle über seine Gelder und kann prozentual auswählen, wie er sein Geld umgewandelt haben möchte. In Bitcoins, ClubCoins, in der Landeswährung oder aus einem Mix. Diese Einstellungen lassen sich im Backoffice der Platform festlegen.
    Bei diesem Szenario gibt es keine Mittelsmänner mehr. Das Geld befindet sich entweder beim Kunden oder beim Verkäufer und nicht wie bei vielen Systemen wie Mastercard bei einem Unternehmen.

    Das System läuft auf einer raffinierten Software, sodass diese Platform von jedem Unternehmen weltweit genutzt werden kann, ohne sich registrieren und durch Regierungsreifen springen zu müssen. CoinPay berührt niemals die Gelder, sondern stellt lediglich die Tools für Verkäufer zur Verfügung, die volle Kontrolle über Ihren Account und Ihre Gelder haben.
    Es gibt keine Risiken mehr, das Geld nicht ausbezahlt wird. Noch muss das Unternehmen wochenlang auf sein Geld warten. Das Geld befindet sich entweder beim Käufer oder Verkäufer.

    CoinPay wird ClubCoin akzeptieren, welche exklusiv nur an Bitclub-Network-Mitglieder bis Ende 2016 kostenlos verteilt wurden. Der Plan ist, ein riesiges Shopping-Netzwerk für alle Käufer zu errichten, die ebenfalls ClubCoins besitzen.
    Jeder der die Platform nutzt, muss ClubCoins akzeptieren, auch wenn diese im Anschluss direkt in Bitcoins umgewandelt werden. CoinPay wird allen ClubCoin-Besitzern einen Markt verschaffen, um mit dem Coin bezahlen zu können.

    CoinPay wird 1% Transaktionsgebühren verlangen. Diese Gebühren werden mit Bitclub-Network-Mitgliedern geteilt,
    0,5 % gehen an die Anteilshaber (Mitglied BCN)
    0,5 % gehen an den jeweiligen Verkäufer der das Unternehmen bei CoinPay eingeschrieben haben.

    Jedes Mitglied kann die Platform empfehlen. Nutzt das Unternehmen im Anschluss CoinPay, wird dieses Mitglied an den täglichen Transaktionsgebühren beteiligt. Sie möchten auch davon Profitieren? Schreiben sie uns!“
    Und hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=aAWD6jMcWoE&t=31s

  3. 🔆‼️‼️BITCLUB behält ACCOUNTS ein‼️‼️‼️‼️🔆

    Das Mining läuft nicht mehr, da werden mal ein paar Accounts von den Mitgliedern einfach suspended (einbehalten) und schon kann man wieder ein paar Mitglieder davon bedienen.
    🔆
    Meine ganzen Accounts wurden suspended und der Support antwortet auf meine Mails nicht 🤔
    🔆
    Die Accounts haben zwar im Monat nur Mikrobeträge geschürft, aber diese einfach zu sperren wofür man bezahlt hat ist wirklich sehr Armseelig‼️
    🔆
    Ich würde sagen, die Zeit läuft ab‼️ Wer immer noch an ein seriöses Unternehmen glaubt, sollte mal eine Therapie in Erwägung ziehen.
    🔆
    Kein seröses Unternehmen behält einfach so Accounts ein! Ohne Vorwarnung! Und das ist nicht nur mir passiert, sondern vielen anderen auch, die nicht aus Deutschland kommen.
    🔆
    Taktisch war das nicht klug vom Bitclub, da man nun noch mehr dem LKA mitteilen konnte. Jetzt ist es mehr als offensichtlich, dass es sich um Betrug handelt!! jeder der Geld investiert bei BitClub verliert sein Geld und seine Bitcoins.

    #Bitclub #bitcoin #bitcoinmining #crypto #Scam #Betrug #bitclubnetwork #networkmarketing #mlm
    #bitcoinmillionaires #megamonster #Pride

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here