DIE KRISE DER BÖRSENNOTIERTEN VELTYCO GROUP UND DIE KONSEQUENZEN

The VELTYVO share pice is collapsing

Die börsennotierte VELTYCO GROUP PLC ist so etwas wie die finanzielle Umverteilungszentrale einiger illegaler Netzwerke. Gegen das Netzwerk von VELTYCO liegen zahlreiche Warnungen verschiedenster Finanzmarktaufsichtsbehörden vor. Offiziell hat sich die VELTYCO als Online-Marketing-Unternehmen präsentiert, das Webseiten-Betreibern in den Bereichen BINÄRE OPTIONEN, FOREX, Sportwetten und Online-Lotterien bei der Vermarktung unterstützt und dafür Geld erhält. Tatsächlich bestand waren diese Webseiten-Betreiber und die VELTYCO-Aktionäre dieselben Personen.

Der VELTYCO-Gründer und Hauptaktionär Uwe LENHOFF ist auch wirtschaftlicher Eigentümer der VELTYCO-Kunden wie Option888, LottoPalace und den damit zusammenhängenden ALTAIR ENTERTAINMENT, CELESTIAL TRADING oder PAYIFIC. In seiner Substanz war VELTYCO ein Vehikel zur Umverteilung und Reinwaschung illegal erworbener Kundengelder. Jetzt dürfte VELTYCO vor dem möglichen Aus stehen.


Schwer einbringliche Forderungen

Am 22. November 2018 verkündete das Unternehmen, dass es Probleme habe, seine Außenstände in der Höhe von EUR 10,6 Millionen einzutreiben. Die Hauptschuldner wären dabei die

  • CELESTIAL TRADING LTD mit EUR 6,7 Mio,
  • EUR 2,5 Mio von ALTAIR ENTERTAINMENT und
  • EUR 1,4 Mio von SoftLotto bzw. LOTTOPALACE.
VELTYCO-Gründer Uwe LENHOFF
VELTYCO-Gründer Uwe LENHOFF schuldet dem Unternehmen Millionen

Das sind alles Unternehmen, die vom VELTYCO-Gründer und Hauptaktionär Uwe LENHOFF kontrolliert werden. Der Deutsche LENHOFF ist der wirtschaftliche Eigentümer und Mastermind der illegalen Geschäftstätigkeiten dieser Firmen. Da laut der Pressemeldung von VELTYCO die Forderungen größtenteils überfällig sind, stellt sich die Frage ob LENHOFF nicht zahlen will oder nicht zahlen kann. Nach Medlungen aus dem Umfeld der VELTYCO kann man hören, dass LENHOFF das Interesse an der VELTYCO verloren hat. Aus den ambitionierten Plänen hat sich nichts entwickelt und LENHOFF hat seine illegalen Geschäfte über die börsennotierten VELTYCO  zu sehr exponiert.

Keine Strategie und kein Geld

Melissa BLAU trat als CEO der VELTYCO zurück
Melissa BLAU trat als CEO der VELTYCO zurück

Wir haben nach Analyse des Geschäftsberichtes 2017 darauf hingewiesen, dass die börsennotierte VELTYCO eigentlich kein eigenes Geschäft hat, sondern lediglich als Erfüllungsgehilfe für LENHOFF und sein Netzwerk an illegalen Webseiten dient. Es war uns unverständlich, dass der Vorstand eines börsennotierten Unternehmens dies zulassen kann. Tatsächlich ist dann die US-Amerikanerin Melissa BLAU am 12. Oktober 2018 nach gerade einmal 6 Monaten als CEO der VELTYCO zurückgetreten. Gründe für ihren plötzlichen Abgang wurden nicht genannt aber angesichts der nunmehr zu Tage tretenden Ereignisse benötigt es keinen Raketenwissenschaftler. Es stellt sich die Frage wieviel Melissa BLAU tatsächlich über die Geschäfte der VELTYCO und ihres Hauptaktionärs LENHOFF wusste.

Angesichts der Zahlungsausfälle überlegt der VELTYCO -Vorstand nun eine signifikante Abwertung seiner Außenstände. Die Wirtschaftsprüfer der VELTYCO hatten bereits im Geschäftsbericht 2017 ihre Zweifel an der Einbringlichkeit angemeldet und damit Zweifel am Fortbestand der VELTYCO.

Kollaps der VELTYCO-Aktie

Seit dem 12. November 2018 ist der Kurs der VELTYCO-Aktie von GBX 32,5 auf rund GBX 7 eingebrochen. Nach der Ankündigung der VELTYCO hat die Aktie teilweise mehr als 60% verloren. Die VELTYCO-Aktie scheint tatsächlich ein Zombie zu sein. Mit Ausnahme der Sportwetten-aktivitäten rund um die Kölner Sport90 hat das Unternehmen offenbar keinen Plan und keine Strategie. Seit Monate wird eine eigene Online-Trading-Marke angekündigt. Gleichzeitig musste VELTYCO aber eingestehen, dass man kein Geld mehr für Marketing haben würde und daher massiv Kosten einsparen müsste. Jetzt stellt sich heraus, dass der Hauptaktionär LENHOFF nicht zahlen will oder kann. Interessanterweise ist LENHOFF noch immer „Head of Business Development“ bei VELTYCO. Es stellt sich die Frage, wann der VELTYCO-Vorstand endlich seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommt und beginnt, die Geschäfte ordentlich zu führen.

Bisher war der Vorstand der VELTYCO für viele falsche Pressemeldungen verantwortlich und hat den Markt über die tatsächlichen Verhältnisse nachweislich belogen. Dafür muss letztlich der Vorstand haften. Sollte das Unternehmen zusammenbrechen und/oder Aktionäre den Vorstand klagen, dann werden diese persönlichen Haftungen aus der Verletzung ihre Treue- und Sorgfaltsverpflichtung schlagend.

Wir werden weiter berichten.

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