EFRI bringt Kampf gegen Cyberscams zur EU Kommission

EFRI Initiative bei der Europäischen Kommission

Für FinTelegram und die von FinTelegram gestartete European Funds Recovery Initiative (EFRI) unter der Führung der Wirtschaftsprüferin Elfriede Sixt ist klar, dass der Kampf gegen Cybercrime im allgemeinen und Cyberscams im Besonderen in Europe einer supranationalen Anstrengung bedarf. Daher versorgen FinTelegram und EFRI nicht nur die Verfolgungsbehörden der einzelnen Länder mit Informationen, sondern auch die EU Kommission. Diese hat unter anderem mit dem Cybersecurity Month beispielhaft eine spezielle Initiative gegen Cybercrime gestartet.

EFRI Cyberscam Report an EU Kommission

EFRI hat kürzlich der EU Kommission einen Bericht über die Cyberscams übermittelt. In einem Antwortschreiben der EU Kommission an die EFRI-Initiative wird betont, dass die Gefahr der Cyberscams für die Kleinanleger in der EU erkannt wurde und entsprechende Maßnahmen gesetzt wurden. EFRI hatte der EU in dem Bericht die Erfahrungen mit den Cyberscams übermittelt. Darin wurden die Daten der Opfer ausgewertet, die sich bei EFRI registriert hatten und Unterlagen über Zahlungen, involvierte Firmen und Personen übermittelten. Darüber hinaus wurden auch die vielen Informationen der Whistleblower von FinTelegram sowie die Erkenntnisse aus den FinTelegram Reportagen verdichtet und in den Bericht an die EU Kommission übergeben.

Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend sein für den Kampf gegen Cyberscams!

Kampf gegen Attacken auf EU Kleinanleger

In den letzten Jahren haben Angreifer aus Nicht-EU-Ländern wie Israel beinahe Kleinanleger in der EU beinahe ungehindert attackieren und betrügen können. Der Israeli Gal Barak war einer der davon, der mit dutzenden anderen Israelis in Sofia, Bulgarien, die E&G Bulgaria errichtet hat. Darüber wurden Boiler Rooms und Broker-Scams betrieben. Diese israelische Cyberscam Organisation hat im EU-Land Bulgarien eine Heimat gefunden. Das darf nicht sein!

Nicht zuletzt dank der Informationen von FinTelegram und EFRI konnten die Behörden auf Grundlage zwingender Beweise einen EU-Haftbefehlt erwirken. Gal Baraks Partner, der deutsche Uwe Lenhoff, wurde bereits festgenommen und wartet mit 4 weiteren Beschuldigten Cyberscammern auf die Anklage.

Die Ausklieferung von Gal Barak nach Österreich, wo die Ermittlungsbehörden die EU-weite Koordination zur Aufklärung dieses Cyberscam-Falles übernommen haben, ist zwingend erforderlich.

EFRI Petitionen gegen Cyberscam

Mit der EFRI Petition für die Auslieferung von Gal Barak können wir hoffentlich die Behörden bei der gründlichen Aufarbeitung dieses europäischen Präzedenzfalles unterstützen. Viele hunderte Personen haben die EFRI Petition bereits unterstützt und die Petition an den Generalstaatsanwalt von Bulgarien und die zuständigen Botschaften versandt. Diese Petition war bis jetzt ein schöner Erfolg betreffend die Mobilisierung von Opfern, Kleinanlegern und Finanzmarktteilnehmern.

Gemeinsam können wir Online-Europa sicherer machen. Lasst uns nicht nachlassen im Kampf gegen Cyberscam.

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