EFRI Petition für die Auslieferung von Gal Barak, die Einstellung der Boiler Rooms und den Kampf gegen Cyberscams

EFRI Victims Petition for European Cybercrime Justice

Der heiße Kampf gegen Cybercrime

Dieser Sommer ist nicht nur hinsichtlich der Temperaturen auf Rekordniveau heiß. Es geht auch im Kampf gegen Cyberscams bzw. Cybercrime heiß her. In den U.S. ist im Yukom-Fall mit der Verurteilung der früheren Yukom CEO Lee Elbaz von den U.S. Behörden ein Präzedenzfall im Kampf gegen Cyberscams gesetzt worden. Lee Elbaz war als Chefin von Yukom für den Betrieb von Boiler Rooms hinter Broker-Scams verantwortlich. Die U.S. Anklage hat im Detail dargelegt, wie dieser Betrug rund um Broker-Scams funktioniert hat. Bereits zuvor haben sich fünf ehemalige Mitarbeiter des Investmentbetruges schuldig bekannt. Weitere Anklagen im Yukom-Fall sind im Laufen.

In Europa hat der Fall rund um die vom Israeli Gal Barak und seinem Netzwerk geführte E&G Bulgaria eine mit Lee Elbaz und Yukom vergleichbare Bedeutung im Kampf gegen Cybercrime und Online-Investmentbetrug.

Europäischer Präzedenzfall E&G Bulgaria und Gal Barak

Den europäischen Behörden und ihren Vertretern ist bewusst, dass man der Cyberkriminalität sofort und nachhaltig Einhalt gebieten muss. Der Angriff von Cyberscammern fordert jährlich zehntausende Opfer und produziert hunderte Million Schaden bei Personen und Organisationen. Die „Umsätze“ der Cyberscam Organisationen steigen immer noch stark an. Diese Cyberscams stellen eine direkte Bedrohung unseres digitalen Finanzsystems dar.

Der Fall von Gal Barak und einen seiner Partner, dem Deutschen Uwe Lenhoff, ist tatsächlich das erste Mal, dass europäische Behörden in einer koordinierten Aktion gegen dieses gigantische Broker-Scam-Netzwerk vorgehen. Auf Grundlage zwingender Beweise wurde ein EU-Haftbefehl gegen Gal Barak und Uwe Lenhoff ausgestellt. Während Lenhoff in Deutschland in Untersuchungshaft sitzt, wurde Gal Barak nach seiner Verhaftung in Sofia in den „Hausarrest“ entlassen und kann mit seinen großteils israelischen Komplizen weiterhin seine Scams und Boiler Rooms betreiben. Das macht er nachweislich! Über Monate hinweg haben die österreichischen Behörden vergeblich versucht, die Auslieferung von Gal Barak nach Österreich bei den bulgarischen Behörden durchzusetzen.

EFRI und die Victims Petition for European Cybercrime Justice

Gal Barak gilt vor dem Gesetz als unschuldig aber er wird von Behörden mehrerer EU-Länder dringend verdächtigt, einer der Masterminds hinter Broker Scams wie XTraderFX, SafeMarkets, OptionStarsGlobal, Golden Markets oder CryptoMarkets zu sein. Darüber hinaus verdächtigen die Behörden ihn und die von ihm kontrollierte E&G Bulgaria, der Betreiber von Boiler Rooms in  Bulgarien, Serbien und Bosnien-Herzegowina zu sein.

Diese Boiler Rooms sind illegal und müssen eingestellt werden! Jetzt! Sonst betrügen deren Mitarbeiter weiterhin Anleger in ganz Europa und zerstören das Vertrauen in das Finanzsystem.

 

Die EFRI Victims Petition for European Cybercrime Justice will erreichen, dass sich die bulgarische Staatsanwaltschaft ihrer Verantwortung bewusst wird. Es müssen Maßnahmen gesetzt werden, um den riesigen Betrug mit Broker-Scams und Boiler Rooms aufzudecken.

Bulgarische Staatsanwaltschaft und Botschaften

Die Auslieferung von Gal Barak nach Österreich zwecks Befragung ist zwingend notwendig. Nicht nur für den Fall rund um die E&G Bulgaria, sondern für den Kampf gegen Cyberkriminalität in Europa generell. Es müssen jetzt Zeichen gesetzt und Maßnahmen ergriffen werden.

Am 16. August 2019 findet wieder einmal eine Gerichtsverhandlung in Sofia statt in welcher über die Auslieferung von Gal Barak entschieden werden soll. Jeder Bürger und Einwohner in der EU hat die Verpflichtung, sich behördlichen Vorwürfen zu stellen. Auch Gal Barak. Das wollen wir erreichen.

Über die EFRI Victims Petition for European Cybercrime Justice wird der kurzfristige Versand von Schreiben von Opfern und Unterstützern an die bulgarische Staatsanwaltschaft und die jeweilige diplomatische Vertreter der Opfer in Bulgarien organisiert. Damit soll auch ein Zeichen gesetzt werden, dass Cybercrime in Europa keinen Platz hat!

Wir ersuchen daher, die EFRI Petition zu unterstützen und über die sozialen Medien bekanntzumachen. Es geht uns alle an. Nicht nur die Opfer!

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