ENVION CASE: MASSIVE NEUE VORWÜRFE VON ICO INVESTOREN

Envion Subscription Form excluding US retail investors

Im Zuge der ersten Einmeldungen bei der EFRI-Initiative  zur ENVION wurden neue Vorwürfe von ENVION Investoren bekannt. Diese neuen Vorwürfe umfassen

  • die Nichtrückzahlung von Geldern an Investoren, die im KYC/AML-Prozess oder Akkreditierungsverfahren abgelehnt wurden in erheblichen Ausmaß sowie
  • den Verstoß gegen U.S. Wertpapiergesetze und die Bedingungen des EVN Zeichnungsscheines.

Nicht erfolgte Rückzahlung an Investoren

Es melden sich immer wieder Investoren, die im Zuge des ENVION ICOs Geld an die abwickelnde Stelle /Trado GmbH überwiesen haben und weder EVN-Token erhalten haben noch ihr Geld zurückerhalten haben. Bis dato (erst der 4. Tag der EFRI-Initiative) summieren sich die offenen Forderungen gegenüber der ENVION AG bzw. der Trado GmbH (als Abwicklungsstelle für den ICO) aus diesem Titel bereits auf mehrere hundertausende USDOLLAR.  Auf Grund diverser Umstände haben diese Investoren die erforderliche Know-Your-Customer (KYC)– und Anti-Money-Laundering (AML)-Prüfung bzw. Akkreditierungsprüfungen nicht geschafft. Sämtlichen dieser Investoren wurde per emails usw.  eine Rückzahlung des Investitionsbetrages innerhalb weniger Wochen zugesagt. Tatsächlich haben diese Investoren ihre Rückzahlung aber bis heute, mehr als 10 Monate nach Abschluss des ENVION ICOs, nicht zurückerhalten. Rechtlich handelt es sich damit um ganz „normale“ Forderungen gegenüber der ENVION AG, die diese wohl bei der TRADO GmbH  – einfordern muß. Dieser Forderungen sind erhöht um einen Zinsbetrag ebenfalls in der Liquidation zu bedienen – vorrangig zu den Tokengläubigern

Wie hoch der genaue Betrag dieser Forderungen ist noch nicht abzuschätzen und wieviel Geld die TRADO GmbH/Envion AG aus diesem Titel ungerechtfertigt zurückbehalten hat, lässt sich noch nicht abschätzen, aber aufgrund der bis dato bei der EFRI eingemeldeten Forderungen lässt sich erahnen, das es sich um mehrere hundertausende wenn nicht Millionen USDollar handeln muss.

Es sind uns auch diesbezügliche Klagen bekannt, die auch der Rechtsvertretung von ENVION und TRADO GmbH – der deutschen Rechtsanwaltskanzlei DWF (haben auch den Token Sale abgewickelt für die ENVION AG) – vorliegen. Da die Verwaltung des Smart Contracts bzw. die Abwicklung des ICOs tatsächlich bei der TRADO GmbH und nicht bei der ENVION AG lagen, haften wohl beide Gesellschaften.

Diese Investoren haben weder EVN-Token erhalten noch bis dato eine Rückerstattung ihres Geldes. Und das trotz mehrfacher Zusagen und dem Vorhandensein der Mittel.

Fazit I: die ENVION AG und/oder die TRADO GmbH haben es wissentlich verabsäumt, etwaige Rückzahlungen an Investoren durchzuführen. Damit haben diese Investoren nicht nur einen direkten Anspruch an ENVION und/oder TRADO GmbH, sondern diese Vorgangsweise (es wurden emails mit dem Versprechen der Rückführung geschrieben) erfüllt auch den Tatbestand der Veruntreuung von Investorengeldern.
Fazit II: Im Zuge der ENVION Liquidation gibt es neben den EVN-Token-Besitzern auch ICO-Investoren ohne EVN Token, denen die ENVION AG und/oder die TRADO GmbH das Geld schulden.

Verstoß gegen das US Wertpapiergesetz

Es ist des Weiteren offensichtlich geworden, dass einige US-Investoren von ENVION akzeptiert wurden, ohne dass diese „Akkreditierte Investoren“ im Sinne der Richtlinie 501(a) der Regulation D der U.S. Securities Act sind. Diese Investoren sind nach den Bestimmungen der US-Gesetze aber auch nach den Bestimmungen des EVN Zeichnungsscheines von der Investition ausgeschlossen. Für die Zwecke der KYC/AML-Prüfung mussten die Investoren ihren Wohnsitz angeben und konnten daher vom ENVION ICO-Team identifiziert werden.

Trotzdem und in Kenntnis der Nichtzulässigkeit hat ENVION diese US-Investoren akzeptiert. Dies wiederum macht ENVION zu einem Fall für die SEC und die US-Gesetze.

Martin LAURENT besitzt nach unseren Informationen die US-Staatsbürgerschaft und fällt damit in die US-Gerichtsbarkeit. Nach Rücksprache mit unseren Rechtsberatern ergibt sich damit auch die Kompetenz der U.S. SEC für die Aktivitäten des Martin LAURENT und der ENVION für deren ICO.

Fazit III: ENVION bzw. TRADO GmbH haben entgegen den gesetzlichen Bestimmungen und den Bedingungen im EVN Zeichnungsschein nicht akkreditierte US-Investoren akzeptiert. Da Martin LAURENT auch US-Bürger ist und federführend in der ICO-Abwicklung tätig war, fällt unseres Erachtens die ENVION ICO auch in die Kompetenz der U.S. Behörden wie z.B. der SEC. Entsprechende Meldungen werden an die SEC ergehen.

Fragen zur Abwicklung der ENVION Liquidation bzw. die Anmeldung von Forderungen (mit oder ohne EVN Token) können über die Webseite der EFRI Funds Recovery Kampagne für ENVION gestellt werden.

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