Fenja Funds: Untersagung unzulässiger Vertriebspraktiken bei Kleinanlegern

Fenja Funds wird von FMA abgemahnt

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gab vor kurzem bekannt, dass sie der Fenja GmbH als reguliertem Anbieter von Veranlagungen per Bescheid untersagt hat, ihre Produkte an Privatanleger zu verkaufen. Das betrifft den Verkauf von Anteilen an dem Alternativen Investmentsfonds (AIF) Fenja Cryptocurrency Fund.


Rechtskräftiger Bescheid

Die FMA hat es der in Graz sitzenden Fenja GmbH per Bescheid gemäß § 56 Abs. 2 Z 5 Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz – AIFMG, BGBl I Nr 135/2013, idgF, der Fenja GmbH vorgeschrieben, die gegenüber Privatkunden festgestellten gemäß § 1 Abs. 5 Z 6 iVm § 2 Abs. 1 Z 24 AIFMG unzulässigen Vertriebspraktiken zu unterlassen.

Laut FMA hat die Fenja GmbH hat in mehreren Fällen Anteile am Fenja Cryptocurrency Fund, an Privatkunden vertrieben, obwohl dies der Fenja GmbH als registrierter Alternativer Investmentfonds Manager gemäß § 1 Abs. 5 AIFMG gesetzlich nicht erlaubt ist. Der Bescheid ist nicht rechtskräftig.

Wer ist die Fenja GmbH?

Die in Österreich unter der Firmenbuchnummer registrierte Fenja GmbH wird von Johann Neumayer als geschäftsführenden Gesellschafter geführt. Ein weiterer Gesellschafter ist Berno Mogel, der laut Firmenbuch 24% am Unternehmen hält. Derüber hinaus ist Berno Mogel als geschäftsführender Gesellschafter der DT Brokerage GmbH, Graz, tätig. Diese betreibt die Webseite DayTradeAustria, einem Webseite den den Echtzeithandel von Wertpapieren und FOREX anbietet. Sein Partner in der DT Brokerage GmbH, Walter Kassegger, hält 28% an der Fenja GmbH. Ebenfalls als Gesellschafter angegeben ist Michael Karl Gasser, ein Vermögensberater, Kryptowährungsexperte und ICO-Berater.

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