FRANKREICH: KRYPTOINVESTMENTSANBIETER HABEN ANGST VOR FINANZMARKTAUFSICHT

Frankreich: Kryptoinvestments haben Angst vor Finanzmarktaufsicht
Frankreich: Kryptoinvestments haben Angst vor Finanzmarktaufsicht

Die französische Finanzmarktaufsicht hat eine neue Liste von nicht-lizensierten atypischen Anlagenanbietern herausgegeben. 50% der Anbieter sind mittlerweile verschwunden.

Investitionsmöglichkeiten passieren nie in einem rechtsfreien Raum. Jede Anlage, die einer Rendite verspricht, muss den rechtlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes folgen. Zur Überraschung vieler Anbieter gilt das auch bei Kryptowährungen. Unter genehmigungspflichtigen Anlagen fallen Trading-Anlagen mit fixer oder variabler Verzinsung genauso wie etwa Kryptomining als Wertanlage.

In ihrem Bericht vom 26. September 2018 hat die französische Finanzmarktaufsicht (AMF) eine Liste von neuen atypischen Finanzmarktprodukten veröffentlicht, die nicht über die notwendige Lizensierung verfügen:

– www.achat-bitcoin.co
– www.acheterdubitcoin.com
– www.adg-placement.com
– www.bitnexx.tech
– www.buy-bitcoin-pagedemo.co
– www.cryptofrance.info
– www.cryptos-maker.com
– www.eminage.com
– www.goodcoin.fr
– www.infoscrypto.com
– www.investirvin.info
– www.lesgrandscrus.net
– www.netcoinplace.com
– www.patrimoine-vin.com
– www.prestige-vin.com
– www.rachatbitcoin.com
– www.sti-metal.com
– www.toutsurlebitcoin.com
– www.versatiscoin.com
– www.vino-capital.com
– www.vinsimo.com

Bei zwei Drittel dieser Anlagen handelt es sich um Kryptowährungsmodelle, das zeigt, wie groß das Thema Bitcoin und Co. in diesem Bereich geworden ist. Handelt es sich nun bei allen dieser Angebot um betrügerische Modelle ? Wahrscheinlich nicht, aber die entsprechende notwendige Lizenzierung fehlt jedenfalls. Aber es ist schon bezeichnend, dass vier Tage nach Veröffentlichung der Liste mehr als die Hälfte dieser Anbieter ihre Webseiten offline gestellt haben.

RAT: Etwas Skepsis kann nicht schaden!

Für Anleger gilt daher immer zu recherchieren, ob eine besonders vielversprechende Investition auch tatsächlich genehmigt wurde. Wenn die Betreiber behaupten, dies sei in ihrem Fall nicht notwendig, ist höchste Vorsicht geboten. Die Finanzmarktaufsichtsbehörde Ihres Landes kann dazu Auskunft geben.

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