Investorenwarnung: SafeMarkets, XTraderFX und Golden Markets zugesperrt – Abwicklung über Offshore-Gesellschaft

SafeMarkets, Golden Markets und XTraderFX sperren zu

Nach der Verhaftung von Gal Barak, dem Chef und Betreiber von E&G Bulgaria und vielen illegalen Broker-Schemata, blieben die diversen betrügerischen Seiten zunächst online. Darunter auch SafeMarkets, Golden Markets und XTraderFX. Nach Interventionen von FinTelegram bei den Behörden in Österreich, Deutschland und Bulgarien wurden zumindest SafeMarkets, Golden Markets und XtraderFX geschlossen. Das ist gute Nachricht aber höchste Vorsicht ist für die Anleger angebracht. Die Abwicklung der Rückzahlungen erfolgt entgegen den Zusagen offenbar nicht über Anwälte, sondern über Offshore-Konstrukte der Betreiber.


Die illegalen Broker-Seiten sind geschlossen

Auf den drei Seiten von E&G Bulgaria kann man lesen, dass die Betreiber mit den zuständigen Behörden kooperieren. Notabene, denn der Chef Gal Barak wurde verhaftet und wartet auf seine Auslieferung nach Österreich. Kunden können sich unter den angegebenen Daten mit den Betreibern in Verbindung setzen, wird auf den Webseiten kommuniziert:

Emails: [email protected], [email protected], [email protected]

Telefon:

Soweit klingt das nach einer zumindest geordneten Vorgangsweise für die tausenden betroffenen Geschädigten.

Vorsicht – Keine ordentliche Abwicklung?

Auf den Webseiten wird man informiert, dass die Anwälte der Betreiber die Abwicklung durchführen. Das entspricht leider offenbar nicht den Tatsaschen. Das FinTelegram-Team hat versucht über die deutsche Telefonnummer bei XtraderFX und hat erfahren, dass das Unternehmen nun geschlossen und abgewickelt wird. Die Kunden sollen sich bitte unter folgender Email-Adresse melden.

[email protected]

 

Diese Domain www.claim-service.biz wurde erst vor zwei Tagen von einer Seagulf Ltd registriert. Der wirtschaftliche Eigentümer dieser Seagulf Ltd ist wiederum Gal Barak, der Sitz des Unternehmens ist angeblich auf den Marshall Islands. Insofern scheint es als würde das Team von Gal Barak versuchen, die Kunden ruhigzustellen bzw. zu anderen Projekten umzuleiten. Wir werden über die weitere Vorgangsweise. Warum diese Information auf den Webseiten nicht gegeben wird, darf vermutet werden.

Es ist offenbar keine Anwaltskanzlei die sich um die ordentliche Abwicklung der illegalen Broker-Seiten kümmert. Sicher ist, dass das Geld der Anleger jetzt einmal „offiziell“ weg ist, weil die Firmen zusperren. Rechtlich und regulatorisch müsste das Geld der Anleger auf separaten Konten „segregated accounts“ liegen und dürfte vom Zusperren nicht betroffen sein. FinTelegram liegen Informationen vor, die beweisen, dass das Geld der Anleger niemals auf separaten Konten lag. Daher befürchten wir einen Totalverlust für die vielen tausenden Anleger der betroffenen Seiten.

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