JÖRG MOLT ODER DIE ANGEKÜNDIGTE VERUNTREUUNG VON INVESTORENGELDERN

Nakamolto
Nakamolto

Also prinzipiell vertreten wir nicht die Meinung, dass Kleinanleger selber schuld sind, wenn sie abgezockt werden. Aber manchmal ist es schon sehr schwer an dieser Ansicht festzuhalten. Manche dieser Abzocker sind so offensichtlich fern jeder hausverstandlichen Realität, dass es unverständlich ist, wie jemand diesen Leuten auch nur ein Wort glauben kann. So ein Mensch ist JÖRG MOLT. Ein selbst ernannter Bitcoin Guru und angeblicher Bitcoin-Co-Founder (was immer das genau heißt).


Wer ist Jörg MOLT?

Da gibt es offenbar viele Antworten. Wäre Krypto eine Religion würde sich MOLT wahrscheinlich als Jesus oder Mohammed betrachten. Zumindest das Prädikat „Prophet“ hätte er sich nach eigener Meinung sicher verdient. Obwohl und eigentlich: Sektengründer wäre auch ganz passend. Bei Religionen wie Sekten besticht das „Glauben“ die „Fakten“.

Laut der Webseite NAKAMOLTO – The Master of all Bullshitters! ist MOLT eigentlich ein Musiker (?) und Heiratschwindler, der 2016 entdeckt hat, dass man in der Kryptowelt viel einfacher betrügen kann. Zumindest diesen Hintergrund von JÖRG MOLT finden wir schon mal erfrischend, sonst sieht man ja vor allem ehemalige Finanzberater, die eben nun statt Versicherungspolizzen oder Beteiligungen an Schifffonds Bitcoin Mining Verträge usw. an den Mann oder die Frau bringen.

Die Webseite NAKAMOLTO (die wir optisch und inhaltlich übrigens ausgesprochen ansprechend finden), hat sich offensichtlich ausschließlich dem Thema JÖRG MOLT gewidmet. Und da es ohnehin genügend sonstige Betrugsfälle in der Kryptoszene gibt, wollten wir uns dem Thema „Tätigkeiten des JÖRG MOLT“ gar nicht so intensiv widmen. Was uns aber jetzt doch veranlasst hat etwas näher hinzusehen, ist der Umstand, dass uns einerseits zugetragen wurde, dass JÖRG MOLT seinen Wohnsitz und Tätigkeitsbereich (?) nach Wien verlegt hat. Naja, Wien hat nun doch ohnehin schon jede Menge selbsternannter Kryptogurus. Und andererseits  ist der letzte Blogbeitrag zu einem JÖRG MOLT Video auf oben genannter Seite ganz einfach zu interessant um ihn unbesprochen zu lassen.

Die angekündigte Veruntreuung!

Aus dem Video geht hervor, dass JÖRG MOLT zu wissen meint, dass oben genannte Webseite  NAKAMOLTO von sich betrogen fühlenden Investoren seines Bitcoin Retirement Plans gegründet wurde, um ihm zu schaden bzw. ihn in seiner Mission zu stören die Welt besser zu machen. Ein Sakrileg in der Welt des Jörg MOLT.

Damit er, MOLT, sich gegen diese ungerechtfertigten Angriffe wehren kann und damit sein Wirken als Heilsbringer für uns Alle ungestört fortsetzen kann, fühlt sich Jörg MOLT dazu berechtigt, sich bei 1.800  – 1.900 Konten seiner ingesamt 3.000 Investoren in dem von ihm vertriebenen Bitcoin Retirement Plans frei zu bedienen. Und wehe dem Investor, der daran zweifelt, dass JÖRG MOLT nicht der Bitcoin Gründer ist, dem wird nämlich auch gleich mal seine Investition weggenommen!

Hinsichtlich der Beschreibung des Bitcoin Retirement Plans, gegründet und vertrieben von JÖRG MOLT verweisen wir wieder auf die Webseite NAKAMOLTO.

Na, das ist zumindest einmal ein Scam der anderen Art! Zumindest wissen Investoren jetzt wirklich und ganz offiziell, dass in diesem sektengleichen Bitcoin Retirement Plan etwas mit ihrem Geld passiert. Vielleicht nicht ganz was sie wollten, aber jedenfalls „heilsbringend“!

In seinem Wirken sollte man JÖRG MOLT nicht unterschätzen, spricht er doch mit der Regierung von Japan, China, Russland usw. um sie von dem „heilsbringenden“ Potential von Bitcoin zu überzeugen (Min 48 auf dem ganz aktuellen Video vom Ende August 2018, veröffentlicht auf der Webseite von seiner österreichischen Kollegin Barbara Ungerböck).

Bitte dieser Sekte nicht beitreten

Unterhaltung kann man billiger haben, Religion und Sekten sowieso. Also wir schlagen jedenfalls mal vor, von der Sathosi School von JÖRG MOLT eher Abstand zu halten. Dieser Umgang mit Investoren/Kundengeldern erfüllt sowohl in Deutschland als auch in Österreich einige strafrechtliche Tatbestände. Und die österreichische FMA ist da nicht ganz so langmütig wie die deutsche BaFIN. Amen!

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