Studie: Handelsvolumen auf den Kryptobörsen ist zu mehr als 80% gefakt!

Blockchain Transparency Institute
Blockchain Transparency Institute

Der Dezember-Bericht des Blockchain Transparency Institute stellt anhand einer detaillierten Studie der 25 Top-BTC Handelspaare lt. Coinmarketcap wiederholt fest, dass die Kryptowährungsbörsen (crypto-to-crypto) massives Wash-Trading betreiben.  Nur bei Binance and Bitfinex konnte das Institut keine „groben“ künstlichen Umsätze bei diesen Handelspaaren feststellen. Wash-Trading ist eine in einigen Ländern illegale Praxis, Kaufaufträge und Verkaufaufträge bei Börsenwerten künstlich – inzwischen meist mittels Bots, installiert von den Kryptowährungsbörsen –   zu steigern, um den Anschein höheren Handelsvoluminas bei einzelnen Kryptowährungen zu erzeugen.

Speziell bei der Kryptowährungsbörse OKEx scheint Washtrading eine beliebte Methodik zu sein, die Umsätze aller ihrer 30 Top-Tokens  sind nach der Studie vom Blockchain Transparency Institute durch Wash-Trading massiv aufgebläht.

Insgesamt sollen über 80% des Volumens der 25 Top Bitcoin-Handelspaare durch Wash-Trading künstlich aufgebläht sein.

Eine der größten Kryptobörsen der Welt zu sein, bedeutet, die Macht zu haben, zu entscheiden, welche Token Liquidität erhalten und welche nicht. Jedes ICO ist gezwungen, entweder an illiquiden Token festzuhalten oder an einer Börse zu arbeiten, die den Token als  listen.

Laut einer Studie des Blockchain Transparency Institute liegt der Durchschnittspreis für die Aufnahme eines Token an einer Börse bei über 50.000 US-Dollar.

 

Das  Handelsvolumen der Top 25 Kryptowährungsbörsen lt. Coinmarketcap beträgt 2,5 Milliarden Dollar pro Tag – während das tatsächliche Handelsvolumen (nach Excludierung der Wash-Trading Aktivitäten) nur 324 Millionen Dollar pro Tag beträgt, 87% weniger als das von den Börsen selbst dargestellte Volumen.

 

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