SEC LEHNT WEITERE 9 ANTRÄGE AUF BITCOIN ETF’S AB

SEC lehnt ETF Anträge ab

Die US-Regulierungsbehörde SEC hat erneut Anträge auf Bitcoin ETF’s (Exchange Traded Funds, börsengehandelten Fonds)  abgelehnt. Diesmal gleich 9 Anträge von drei Antragstellern. Die SEC betont weiterhin, dass die Krypto-Märkte anfällig für Betrug und Manipulation sind und die Antragsteller keine geeigneten Schutzmaßnahmen dargestellt hätten.


Vor einigen Stunden hat Reuters berichtet, dass die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) erneut Anträge auf die Zulassung von Bitcoin ETF’s abgelehnt hat. Diesmal wurden gleich 9 Anträge von den drei Unternehmen ProShares, GranitShares und Direxion abgelehnt. Die Ablehnung war für den Markt keine Überraschung auch wenn die beantragten Bitcoin ETF’s von duchaus profilierten Anbietern von ETF’s konzipiert waren.

In allen Ablehnung stellte die SEC erneut das Primat des Investorenschutzes in den Vordergrund und legte ihre Bedenken hinsichtlich Betrug und Manipulation auf Krypto-Märkten vor. Der Antragsteller ProShares wollte einen ETF auflegen, der den Bitcoin Futures-Markt abdecken sollte und hätte es verabsäumt, darzulegen, dass der Bitcoin Futures-Markt überhaupt eine signifikante Größe hätte und damit effizient und manipulationsfrei funktionieren könnte.

Die drei Antragsteller konnten die SEC nicht davon überzeugen, dass sie Regeln und Prozesse zur Vermeidung von Marktmanipulation etablieren konnten. Es sind im Wesentlichen dieselben Gründe, welche die SEC erneut zur Ablehnung bewegten. Wie zuletzt im Falle des WINKLEVOSS ETF fokussieren sich die Bedenken der SEC auf das Fehlen von regulierten und manipulationsfreien Marktplätzen (hier unsere Analyse zum Thema ETF und SEC).

Die SEC betonte jedoch ausdrücklich, dass die Ablehnung der ETF’s keine Bewertung von Kryptowährungen und Blockchain-Technologien darstellen würde.

Der aus unserer Sicht vielversprechendste Antrag auf Zulassung ist jener für den VanEck SolidX Bitcoin Trust. Dieser wird von der SEC am 30. September 2018 entschieden. Diesbezüglich sehen wir einer Zulassung durch die SEC vorsichtig optimistisch entgegen, wurde der Antrag doch von der Chicagoer Cboe BZX Exchange (“BZX”) eingebracht und hat ein exzellentes Umfeld aufzuweisen. Es ist bereits der dritte Anlauf der renommierten New Yorker VanEck-Gruppe und man ist diesmal laut Insidern so gut wie sicher, die Bewilligung zu bekommen. Derzeit hat die VanEck-Gruppe mehr als USD 47 Milliarden Assets unter Management (AUM) und gehört damit zu den größeren internationalen ETF-Anbietern.

Vorerst heißt es aber weiterhin warten und hoffen.

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