Strafsache MyCryptoWorld, Infinity Economics und WeGoCrypto: Polizei Konton ersucht Geschädigte um Informationen

Strafverfahren gegen MyCryptoWorld und Infinity Economics

Die Staatsanwaltschaft Solothurn und die Polizei Kanton Solothurn führen ein Strafverfahren wegen schweren gewerbsmässigen Betrugs und Geldwäscherei gegen die Betreiber der Projekte MyCryptoWorld bzw. Infinity Economics und WeGoCrypto. Die in diesem Kontext von den Projektbetreibern entgegengenommenen Gelder (FIAT und Kryptowährungen) sollen eine Kaufpreisleistung für Softwarepakete gewesen sein.

FinTelegram hat im Oktober 2018 einen ausführlichen Bericht über die Spitze eines Krypto-Betrugs gebracht und darin über MyCryptoWorld und Infinity Economics berichtet. Die von FinTelegram vorgebrachten Vermutungen und Befürchtungen über die Legalität der Projekte dürften sich letztlich bestätigen.

Die Ermittlungen fokussieren sich auf folgende Personen

  • Norbert Schmid
  • Dennis Nowak
  • Stefan Kneller
  • Michael Schaupp
  • Eva Maria Spanlang
  • Cornelia Gasser

In einem Aufruf ersucht die Politzei Solothurn Kunden und/oder Geschädigte dieser Projekte um die Übermittlung eines ausgefüllten Fragebogens bis zum 19. Juni 2019.

Geschädige haben des Weiteren die Möglichkeit, sich als Privatkläger/in im laufenden Strafverfahren zu beteiligen. Dazu ist das Ausfüllen eines entsprechenden Formulars notwendig das man bei der Polizei Solothurn bis zum 19. Juni 2019 anfordern kann.

Bei Fragen stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

  • E-Mail: soko@kapo.so.ch
  • Telefon: +41 (0)32 627 70 23 (Hotline ist wie folgt eingerichtet: Montag – Freitag 0800 – 1200 Uhr)

Die Postanschrift der Polizei Kanton Solothurn
Wirtschaftsdelikte
z.Hd. SOKO
Werkhofstrasse 33
4503 Solothurn
(Schweiz)

Es bleibt zu wünschen, dass sich die Behörden auch in Sachen Cointed und Optioment mit der entsprechenden Gründlichkeit bewegen. Die Mühlen der Justiz mahlen bekanntlich langsam aber sie mahlen.

4 Kommentare

  1. Einmal mehr ein Artikel welcher in verachtenswerter weise und kriminell falsch wiedergegeben wird.

    Die genannten Personen werden verdächtigt, die ebenfalls genannten Projekte sowie deren Community geschädigt zu haben. Die Projekte sind also Opfer und nicht Täter.

    Aber solche Feinheiten werden wie üblich bei fintelegram, immer gerne übersehen.

    • Hallo Schoeopi, wir haben in diesem Artikel nur wiedergegeben, was die Staatsanwaltschaft in der Schweiz sagt, sonst nichts. Ihre Beschwerde von wegen fehlender Feinheiten ist wohl an die dortigen Behörden zu richten, Kontaktdaten sind ja genannt. Überhaupt ist die Staatsanwaltschaft ja vielleicht interessiert an einer Einvernahme von Ihnen?

      • Völlig falsch, Der Titel suggeriert nicht nur was ganz anderes vor, es ist ein glatte Lüge. Er gaukelt vor dass unter anderem IE angeklagt wäre. Dem ist aber definitiv nicht so.

        Es ist nicht das erste mal dass Ihre Webseite Falschmeldung über IE verbreitet und nicht bereit ist diese zu korrigieren. Das Gegenteil ist jeweils der Fall.

        Das disqualifiziert Ihren Informationsgehalt in gröbster Masse.

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