UPDATE ZU JULIAN HOSP UND LYONESS (UND DIE UNSCHULD UND GELDWÄSCHE)

Andyneu and his report
Andyneu and his report

In den letzten Wochen war unser Artikel über Julian HOSP und seine Tätigkeit für Lyoness der mit Abstand meistgelesene Artikel auf FinTelegram. Es scheint, dass sich die Krypto-Szene für diese frühere Tätigkeit des Julian HOSP außerordentlich interessiert. Der von uns in diesem Artikel erhobene Vorwurf war weniger die Tätigkeit des Julian HOSP für das Lyoness-System (mittlerweile in „Cashback World“ umbenannt), sondern das systematische Verschweigen dieser Tätigkeit samt der entsprechenden Verfälschung des Lebenslaufes.

Wir haben heute eine ausführliche Stellungnahme eines Lesers mit dem Pseudonym Andy Neu erhalten wofür wir uns aufrichtig und ganz herzlich bedanken. Diese Stellungnahme bringt viel Licht in das Dunkel der HOSP-Vergangenheit bei Lyoness. Der Verfasser war offenbar sowohl ein Insider des Lyoness-Systems war als auch jemand, der Julian HOSP sehr nahesteht und diesen schätzt. In dieser ausführlichen Stellungnahme, die der zunächst anonym bleibende Schreiber abgegeben hat, wird die tiefe Involvierung des Julian HOSP in das Lyoness-System dargelegt und damit bestätigt. Tatsächlich dürfte die Involvierung von HOSP in das MLM-System von Lyoness noch viel tiefer gewesen sein als von uns vermutet.

In der Stellungnahme wurden wir auch auf einige Fehler bei Details in unserem Bericht hingewiesen. Wir prüfen das und werden gegebenenfalls natürlich richtigstellen: An einigen Stellen mussten wir im Bericht spekulieren, da es Julian HOSP eben verabsäumt hatte, die entsprechende Transparenz über seine Tätigkeit zu geben und einen korrekten Lebenslauf vorzulegen. Aber wie immer sind wir dankbar für jeden Hinweis um die Dinge richtigstellen zu können.

Die in der Stellungnahme vorgebrachten Anschuldigungen an das Lyoness-System sind derart schwerwiegend, dass wir diese einer Prüfung unterziehen müssen. Daher haben wir die Stellungnahme auf Anraten unseres Rechtsvertreters derzeit nicht (mehr) freigeschalten. Aber wissbegierige Leser finden die Stellungnahme auch über den Twitter-Kanal des Andy Neu:

Wir haben darüber hinaus bei Lyoness um eine Stellungnahme zum erhaltenen Kommentar des anonymen Schreibers angefragt.

Jedenfalls versprechen wir, dass wir in den nächsten Tagen ein ausführliches Update zu Julian HOSP und Lyoness bringen werden.

4 Kommentare

  1. Die BILD zeitung der Kryptoszene seid ihr. Ich kenne Julian persönlich: Wann,Wo/Wer hat je mit ihm gesprochen, etwas das ihr ja klar behauptet, aber bei eurer boulevard berichterstattung definitiv nicht stimmt. Wahnsinn dass ihr das ernsthaft so abdruckt. Aber klar, Julian ist begehrt und euch gehts nur um klicks. Auf Teufel komm raus. Gerne Beweise: wann/wo/wer hat mit ihm gesprochen? Ich wette ihr habt nichts ausser die selben lügen wie eure artikel! Thomas

    • Wenn das Resultat unserer Tätigkeit ist, dass Kleinanleger etwas genauer hinsehen bevor sie ihr Geld in ICOs oder irgendwelche betrügerische MLM-Systeme investieren, sind wir sehr gerne die BILD Zeitung. LG Charlene

  2. Also bitte, ohne Ihnen zu Nahe treten zu wollen, doch die im Zeugenbericht genannten Informationen sind doch alles mehrfach bestätigtes Wissen. Sie treten hier als “Recherche Firma” auf, machen sich jedoch mehr als lächerlich. Ich bin absolut kein Fan von Herrn Dr. Med. (Dr. alleine ist m.A. nach inkorrekt) Hosp, doch über 100 Akteneinsichten bestätigen, dass er sich mehrmals weigerte, gegen die Klagenden Parteien und für Lyoness auszusagen, heißt, während er sich potentiell selbst schädigt, haben zahlreiche klagende Parteien ihr Geld bekommen.

    Aufgrund seines Schweigens war es seitens Lyoness bisher nie möglich, irgendwie an ihn ran zu kommen. Ob ein solcher anonymer Bericht, der Herrn Dr. Med. zwar klar ins richtige Licht rückt, ihm jedoch recht ist, wird sich erst zeigen. Es stellt zwar seinen guten Ruf richtig dar, ich gehe jedoch davon aus, dass er sein Anwaltsteam gerade scharf macht um sich gegen Lyoness zu wappnen. Lyoness wollte doch absichtlich, dass Ex-Vertriebler schlecht darstehen und da kommen solche Berichte welche eben “weiße Ritter” darstellen gar nicht gut.

    Wer behauptet denn außerdem, dass solche Unterlagen von ihm nicht alle weitergeleitet worden sind? Genau hier kann von meiner Seite klar angezweifelt werden, dass Sie Ihre Arbeit korrekt verrichten und sie relativ viel „sensationell“ schreiben, anstatt korrekte Investigationen durchzuführen.

    Persönlich habe ich zum Beispiel schon öfters mit Dr. Med. Hosp geschrieben – über einen Pseudonym und unter klaren off-the-record Abmachungen kommen hier hoch interessante Informationen zum Vorschein die noch tiefer in die wahren Probleme eingehen und auch verdeutlichen, warum er zu vielen Dingen öffentlich schweigt.

    Hier einiges an “Korrekten Informationen”:
    http://benecker.com/
    http://www.bekm.eu/lyonesslyconet-ermittlungen-zur-geldwaesche-mitglieder-in-eine-falle-gelockt/
    https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/das-geld-habe-ich-abgeschrieben-022862111.html

    PS.: Selbst als Journalist, screenshote ich dieses Kommentar um dies zu belegen, falls es bei Ihnen zu Zensur kommt. Meine Aufgabe ist es, nicht einen Dr. Med. positiv dastehen zu lassen, ganz im Gegenteil, sondern korrekt gegen die Firma Lyoness vorzugehen. Was Sie hier betreiben ist (noch) nicht korrekt.

    • Keine Sorge bei uns kommt es nicht zu einer Zensur. Sie dürfen ihre Links gerne posten. Umso mehr Infos über Lyoness und HOSP umso besser. Im übrigen finden wir ihre Aussage „dass er sich mehrmals weigerte, gegen die Klagenden Parteien und für Lyoness auszusagen, während er sich potentiell selbst schädigt, haben zahlreiche klagende Parteien ihr Geld bekommen sehr interessant. Es waren seit 2011 Klagen gegen Lyoness bekannt und auch Strafanzeigen wurden bereits eingebracht – und sie finden es gut das er sich nicht gegen die Kunden gestellt hat. Unserer Ansicht nach hätte er gegen Lyoness vorgehen müssen. Hätte er seine „ganze Marketingkraft“ gegen Lyoness genutzt, würde Lyoness nicht mehr bestehen und nicht noch immer existieren. Wenn es stimmen sollte, das er über Geldwäscheaktivitäten Bescheid wusste (lt dem anonymen Bericht) und verstanden hat, dass das System nur Betrug ist und nichts dagegen getan hat, außer für sich und seine Freunde (und eben die Leute, die gerade Klagen laufen hatten) das Geld herauszuholen, ist er mitschuldig. Das Geld, das sie sich herausgeholt haben, muss bzw. musste nämlich von neuen Lyonessopfern wieder verdient werden.

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